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Unsere Vereine

 

 

Die Pflege eines Lhasa Apso

 

Pflege des Welpen

 

Zu Anfang braucht er nur sehr wenig Pflege. Aber bereits jetzt ist es an der Zeit mit den Welpen zu üben. Am besten stellt man ihn auf einen festen Tisch, der nach Möglichkeit mit einer Gummimatte bedeckt ist oder eine rutschfeste Oberfläche hat. In diesem Stadium braucht der Welpe lediglich mit einer weichen Naturhaarbürste kurz übergebürstet. Dazu braucht man nur wenig Zeit. Man darf dabei aber nich mit ihm spielen. Dem Welpen muß klar gemacht werden, dass es einen ernst ist und er still zu stehen hat. Man muß jedoch vorsichtig sein, damit man ihn nicht verletzt. Wenn er brav ist soll man ihn loben. Wenn er zapelt soll man mit fester aber freundlicher Stimme zureden. Bei der Pflege jedesmal die Ohrenfrasen, die Pfoten, die Haare zwischen den Vorderbeinen und unter dem Schwanz auf kleine Verfilzungen untersuchen. Wenn man unter dem Schwnz Schmutzklümpfchen findet,dann bürstet man diese am besten unter lauwarmen Wasser aus. In beiden Ohren sollte man die kleinen Härchen entfernen (jedoch nicht zu fest ziehen, wenn man vorsichtig vorgeht, tut dies dem Hund nicht weh) und auf Anzeichen von "Ohrenzwack" hin untersuchen. Unglücklicherweise leiden langhaarige Hunde oft unter Ohrenkrankheiten. Daher ist es das beste, sie sich bei der Pflege genau anzusehe. Wenn es nötig ist, sollte man auch die Krallen kürzen. Diese zumindestens einmal in der Woche kontrollieren, damit der Welpe von klein auf dran gewöhnt wird, dass auch die Krallen gestutzt werden müssen. Die Zeit, die man für das Üben mit den Welpen aufwendet, wird sich bezahlt machen, wenn er älter ist und die Fellpflege viel aufwendiger wird. Ein ausgewachsener Hund, der sich nicht auf den Tisch stellen lässt, der knuerrt und nach der bürste schnappt,ist schwer zu pflegen. Dagegen ist es sehr angenehm, wenn der Hund auf dem Tisch steht oder sich auf die seite legt, wann immer man es sich wünscht, und die sache ruhig über sich ergehen lässt.


Pflege des ausgewachsenen Hund

 

Der Hund sollte nur dann gekämmt werden, wenn er verhaltnismäßig sauber und trocken ist. Man muss darauf achten, dass nach einem Spaziergang Zweige, Blätter etc. aus dem Fell entfernt werden, bevor sie Verfilzungen hervorrufen. Wenn die Pfoten nass und schmutzig sind, spült man die Pfoten kurz ab und läßt sie trocknen. Sollten nur kleine Schmutzklümpfchen in dem Beinfell sein, könnte man diese auch vorsichtig mit der Drahtbürste entfernen. Dann bürste man durch das ganze Fell, indem man am Kopf anfängt und systematisch den ganzen Hund durcharbeitet. Am besten man entwickelt dafür seine eigene Verfahrensweise, damit keine Stelle ausgelassen wird. Bei der Pflege der Beine beginnt man an den Pfoten und arbeitet sich dann Strhne für Strähne an jedem Bein nach oben. Dabei muss man darauf achten, dass man jeden Bürstenstrich bis auf die Haut durchkommt. Weiterhin ist es wichtig, dass das Haar in einem Strich bis zu ´den Haarspitzen hin durchgebürstet wird ohne dabei die Spitze nach oben u biegen. Falls man auf Verfilzungen stößt, sollte man diese mit den Fingern vorsichtig auseinander zupfen und dann ausbürsten.


Dies mag sehr kompliziert klingen, aber wenn sie die Fellpflege regelmäßig und immer sehr sorgfältig vorgehen, ist alles sehr einfach und schnell erledigt. Wohingegen Sie sich durch Unregelmäßigkeit Verfilzungen und Ärger einhandeln. Ein Hund, der regelmäßig gepflegt wird, der nie verpfilzt ist und dem dann nie wehgetan werden muss, wird immer einfach zu pflegen sein. Wer ihn jedoch einmal vernachlässigt, hat hinterher seine Mühe mit ihm. Außerdem werden beide Seiten hinterher nicht gerade begeistert sein. Nachdem er nun sorgfältig gebürstet wurde, nimmt man den breitzinkigen Stahlkamm und kämmt damit nochmals den ganzen Hund durch, wobei man darauf achten sollte, dass nirgendwo mehr Filzplatten zurückbleiben. Wichtig sind hierbei vor allem die Haare an und hinter den Ohren, unter dem Schwanz, zwischen den Beinen, sowie unter dem Bauch und der Brust. Bei der regelmäßigen Überprüfung im Anschluß an die Fellpflege der Ohren und der Zehen, sollte darauf geachtet werden, dass in den Ohren nie zuviele Haare sind. Der Haarwuchs in den Ohren ist bei Hunden sehr unterschiedlich, einge haben gerade eine oder zwei Strähnchen in den Ohren, andere sind außerordentlich stark behaart. Wenn Ihr Hund zu den letzteren gehört, sollten Sie jedesmal bei der Fellpflege einen kleinen Büschel herauszupfen, so bleiben sie trocken und sauber. Bei solch starken Haarwuchs empfielt es sich, nicht alle Haare auf einmal zu entfernen. Auf diese Weise würde das Ohr nur Wund werden, der Hund würde ständig daran kratzen und im Nu haben Sie einen Lhasa Apso mit chronisch kranken Ohren. Bei Ohrenkrankheiten sollte jedes mal im frühesten Stadium ein Tierarzt konsultiert werden. Nue so kann man es vermeiden, dass die Krankheiten chronisch wird, was bei Ohren Krankheiten oft der Fall ist.


Normalerweise reicht es aus, den Hund einmal die Woche zu bürsten, vorausgesetzt jedoch man tut es sorgfälltig. Wenn allerdings der Haarwechsel kommt, wird man feststellen, dass es nötig ist, den Hund ein oder zwei Wochen lang jeden Tag zu bürsten, um die abgestorbene Unterwolle zu entfernen, die sonst Placken bilden würden und natürlich ganz abgesehen von den vielen Haarbüscheln auf dem Teppich. Je dichter das Fell, desto sorgfälltiger muss gebürstet werden. Die Drahtbürste ist sehr gut, um durch Fell mit viel Unterwolle zu kommen, sollte jedoch bei weichem Fell mit viel Vorsicht gebraucht werden. Hierfür eignet sich die Naturhaarborsten Bürste besser. Die normale Drahtbürste ist nützlich bei Schmutzklümpchen, kleinen Fremdkörpern, toter Unterwolle und Verfilzungen.


Besondere Aufmerksamkeit erfordert die Gegend der Scheide bei der Hündin und um den Penis beim Rüden, sowie die Haut am Bauch und zwischen den Beinen. Hier verfilzt das Fell äußerst schnell und bereitet sowohl der Hündin wie auch beim Rüden Unannehmlichkeiten. Knötchen sollten hier mit der scharfen Schere parallel zur Haut geführt wird. Man sollte dabei nicht an den Haaren ziehen, damit die feine Haut nicht mit hochgezogen wird und beim schneiden verletzt wird.


Zu guter letzt kommt der Kopf an die Reihe. Besonders an den Augen und unter bzw. neben dem Maul benutzt man am besten den feinen Stahlkamm. Dabei sollte man darauf achten, dass keine hart gewordene Augensekrete und keine Fressenreste im Fell zurückbleiben, da diese unangenehme Juckreiz hervorgerufen können.


Nun ist die Pflege des Lhasa Apso fertig